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Wie oft sollten Sie Ihren Hund baden?

Wenn Ihr Hund das Zeug dazu hätte, eine Liste mit den Dingen zu erstellen, die er am wenigsten mag, stünde das Baden wahrscheinlich ganz oben auf der Liste. Da Hundebäder in der Regel schmutzig und zeitaufwändig sind und allen Beteiligten keinen großen Spaß machen, stellt sich natürlich die Frage: „Wie oft sollte ich meinen Hund baden?“ Wie so oft lautet die Antwort: „Es kommt darauf an.“

Wie oft sollten Sie Ihren Hund baden?

Wie oft Sie Ihren Hund baden sollten, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darunter sein Gesundheitszustand, seine Rasse, sein Fell und sein Aktivitätsniveau sowie der Ort, an dem diese Aktivitäten stattfinden. Hunde, die den ganzen Tag draußen verbringen und sich in Dingen wälzen, die sie nicht sollten, müssen viel öfter gebadet werden als Hunde, die die meiste Zeit auf dem Sofa verbringen. Der beste Tipp ist: Benutzen Sie einfach Ihre Nase.

Wenn Ihr Hund ins Zimmer kommt und Sie ihn riechen können, benötigt er ein Bad. Wenn Ihr Hund mit Schmutz oder getrocknetem Schlamm bedeckt ist, ist ein gründliches Bürsten und die Verwendung von einem guten Hundeshampoo gegen Geruch meist die beste Lösung.

Dabei sollte man immer zuerst den Körper und zuletzt den Kopf baden, da Hunde dazu neigen, sich zu schütteln, sobald ihr Kopf nass ist. Außerdem gilt: Auch wenn auf einem Shampoo „tränenlos“ oder „tränenfrei“ steht, sollte man um die Augen herum trotzdem besondere Vorsicht walten lassen, und im Falle des Eindringens die Augenpartie auswaschen und dann sofort ausspülen.

Hinzuzufügen ist, dass, wenn Bäder Teil des medizinischen Behandlungsplans eines Hundes sind, Ihr Tierarzt Ihnen Anleitungen dazu geben sollte, wie oft Sie baden und welches Produkt Sie verwenden sollten.

Wann man den Fachmann rufen sollte

Das Baden von Hunden ist nicht so einfach, wie es scheint. Es gibt so viele verschiedene Hundetypen und Fellarten, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit und Länge jeweils gesondert behandelt werden müssen. In einem Salon kann der Hundefriseur auf diese Unterschiede eingehen, aber zu Hause erkennt der Tierbesitzer den Unterschied vielleicht nicht.

Ein Shetland Sheepdog zum Beispiel ist ein Hund mit doppeltem Fell und dickem, schuppigem Haar. Diese Rasse muss vor, während und nach dem Bad gründlich eingeweicht und mit viel Wasser befeuchtet werden, wobei das Fell ausgiebig gebürstet und gekämmt werden muss.

Wenn Sie einfach nicht die Zeit, den Platz oder die Lust haben, Ihren Hund zu Hause zu waschen, ist es keine Schande, einen Experten hinzuzuziehen.

Die richtigen Badezusätze finden

Einige Unterschiede zwischen Menschen- und Hundehaut sind offensichtlich, aber einer davon, der pH-Wert der Haut, ist wohl der wichtigste, wenn es darum geht, das richtige Badeprodukt auszuwählen.

Die menschliche Haut ist sehr sauer und hat in den meisten Fällen einen pH-Wert von unter 5. Die Haut von Hunden hat dagegen eher einen pH-Wert von 7, d. h. sie ist im Wesentlichen neutral – weder stark sauer noch stark alkalisch.

Daher können einige Produkte, die speziell für die menschliche Haut entwickelt wurden, für die Hundehaut ziemlich reizend sein. Für Routinebäder ist die Verwendung eines milden, feuchtigkeitsspendenden Hundeshampoos zu empfehlen. Shampoos auf Hafermehlbasis sind dabei für viele gesunde Hunde eine gute Wahl.

Einige Hunde können negativ auf Shampoos und andere Produkte reagieren, selbst wenn sie speziell für Hunde hergestellt wurden. Zu den klinischen Anzeichen einer Hautreaktion können rote, juckende Haut und Nesselsucht gehören. Das Verschlucken von Haustiershampoo kann Symptome wie Erbrechen, Sabbern und Appetitlosigkeit hervorrufen. Wenn Sie diese Symptome bemerken, sollten Sie Ihren Hund nur mit warmem Wasser waschen und sich an Ihren Tierarzt wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wichtig für das Fell des Hundes sind allerdings, neben den Shampoos, auch die richtige Ernährung. Diese trägt maßgeblich dazu bei, den Glanz und die Dichte des Fells aufrechtzuerhalten und langfristig zu stärken. Ein besonderes Augenmerk sollte hierbei auf Omega-3-6-9 Öl für Hunde gelegt werden. Dieses Öl enthält essenzielle Fettsäuren, die, neben dem gesamten Kreislauf des Tiers, auch für das Fell notwendig sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Shampoo Sie kaufen sollen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, der Ihre Haustiere und ihre Krankengeschichte kennt und am besten in der Lage ist, individuelle Empfehlungen zu geben. Dies gilt insbesondere, wenn Ihr Hund an einer Hautkrankheit leidet. Es gibt grundlegend zwei verschiedene Arten von Shampoos: die kosmetischen Shampoos und die medizinischen. Die Unterscheidung und Anwendung bei Ihrem Hund sollten Sie dem Fachmann überlassen.

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